Alle Beiträge von iktadmin

Deutschkurs für künftige Azubis

In einem Deutschkurs, der auf die Ausbildung vorbereitet, sind noch Plätze frei!

Jahresintensivkurs für Azubis und BerufsschülerInnen ab dem neuen Schuljahr 2020/21

VATTER Bildungszentrum, Derendinger Str. 50 72072 Tübingen

Zielniveau B1

20.07.20 bis 28.08.20
Montag bis Freitag, 8:30 Uhr bis 12:45 Uhr

Auskunft bei Frau Hüfner
Tel.: 07071/791079
Mail: tuebingen@bildungszentrum.de
Montag bis Freitag 10:00 bis 15:00 Uhr

Teilnahmeberechtigt sind alle, die keinen Zugang zu den Deutschkursen des BAMF haben (Integrationskurse/DeuFöV).

Ein weiterer Anmelde- und Einstufungstag ist am Donnerstag, 16. Juli, um 10:00 Uhr in der Derendinger Straße 50, 72072 Tübingen.

Näheres siehe auch hier (Seite 5).

Aktuelle Informationen der Beauftragten für Bürgerengagement der Stadt Tübingen

Themenübersicht

1. Aktuelles zur Corona-Pandemie

  • Hilfspaket für Vereine und Organisationen
  • allgemein, für Vereine, Kinder- und Jugendarbeit und Kulturschaffende

2. Fortbildungsangebot „Fit fürs Engagement“

3. Zehn Jahre Fairtrade-Stadt Tübingen

Themen im Einzelnen

1. Aktuelles zur Corona-Pandemie – allgemein, für Vereine, Kinder- und Jugendarbeit und Kulturschaffende

Hilfspaket für Vereine und Organisationen I

In einer aktuellen Pressemitteilung des Sozialministeriums BW wird auf das neue Förderprogramm hingewiesen. Damit insbesondere kleine Vereine und zivilgesellschaftliche, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind und trotz etlicher Hilfsmaßnahmen von Bund und Land nicht leer ausgehen, unterstützt sie die Landesregierung mit 15 Millionen Euro. Ab August steht die Förderung voraussichtlich zu Verfügung, max. 12.000 Euro pro Verein und Organisation. Das Geld muss nicht zurück gezahlt werden. Die Mittel sollen zur Deckung von Fixkosten, für seit 11.3.2020 coronabedingt entgangenen Einnahmen wie Eintrittsgelder, Spenden oder Einnahmen aus Veranstaltungen, dienen. Bevorzugt werden gemeinnützige Vereine und Organisationen im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration berücksichtigt. Sofern Finanzmittel vorhanden sind, steht das Programm grundsätzlich auch anderen ehrenamtlich getragenen gemeinnützigen Vereinen offen. Das Land will damit das bürgerschaftliche Engagement würdigen und die aufgebauten Strukturen stützen und verstetigen.

Aktuelle Informationen der Beauftragten für Bürgerengagement der Stadt Tübingen weiterlesen

Der Runde Tisch Gesundheit pausiert vorläufig

Trotz vieler seit langem sichtbarer Aufgaben, die der Runde Tisch Gesundheit bearbeiten könnte, wird dessen Arbeit erst einmal nicht weitergehen. Das liegt an der zunehmenden Überlastung der hauptamtlichen Kolleg*innen, die ihn über fast 5 Jahre hinweg getragen haben. Die Corona-Krise hat viel verändert.

Falls sich die gesundheitliche Gesamtsituation, mit der wir alle in Zukunft zurechtkommen müssen, stabilisiert und keine zweite Infektionswelle im Entstehen begriffen ist, stellt sich die Frage der Weiterarbeit dieses Treffpunkts möglicherweise neu. Die Koordination müsste dann aber auch neu geregelt werden.

Die Kosten der Krise werden zur Verteilung anstehen. Die ganze Gesellschaft wird sich auf Härten ungeahnten Ausmaßes einstellen müssen, vor allem finanziell. Die Geflüchteten dürften von den Folgen der Pandemie in besonderer Weise betroffen sein. Je nachdem, wie überzeugend der Staat die zu erwartenden Härten durchsetzen und gleichzeitig die Ärmsten vor einer weiteren Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage schützen kann, werden diejenigen, die ohnehin in prekären Verhältnissen leben, unter die Räder kommen oder auch nicht. Wird unsere Gesellschaft, unser Staat, ganz allgemein und hinsichtlich der  Geflüchteten im Besonderen noch solidarisch handeln können? Aus der Mitte der Gesellschaft heraus bildet sich bereits ein Wutbürgertum, das ohne erkennbare politische Konzeption nur noch seine eigenen Interessen kennt und zur Durchsetzung bringen will.

Ansprechpartnerin im Themenbereich Trauma und posttraumatische Belastungsstörungen bei Geflüchteten ist auf ehrenamtlicher Seite weiterhin Monika Petersen.

Monika Petersen

Ehrenamtsgeschichten

Liebe, geschätzte Ehrenamtliche!

Wenn ehrenamtliche Arbeit kein Strohfeuer bleibt, das uns enttäuscht und ausgebrannt zurücklässt, dann wird sie als sinnstiftend und unser Leben bereichernd empfunden.

Auch wenn die Arbeit engagierten Menschen wie Ihnen nie ausgeht: vielleicht ist gerade der verordnete Rückzug durch Corona ein guter Zeitpunkt, das Geschaffte und Positive der letzten Jahre zu rekapitulieren und es schriftlich festzuhalten. Und dadurch sichtbar zu machen – für sich und andere.

Wir sind uns sicher, dass viele von Ihnen berührende Erlebnisse mit Geflüchteten in sich tragen, die andere beflügeln und anspornen. Um den Spielraum, den wir haben auszuschöpfen und die Welt in unserem Wirkungsbereich und nach unseren Möglichkeiten, besser zu machen. Wir haben all den Schreckensnachrichten, die wir täglich hören oder sehen, durchaus schöne Erlebnisse entgegenzusetzen!

Wir wünschen uns, dass Sie diese Geschichten aufschreiben. Nicht in einem ausschweifenden Roman oder Tatsachenbericht, sondern als kleine Miniaturen, als beseelte Bilder von Situationen oder Menschen. Es geht um berührende, ganz persönlichen Erlebnisse. Diese wunderbaren Perlen würden wir sammeln und als Sonderausgabe von Tünews INTERNATIONAL abdrucken.

Gerne können Sie Ihre Geschichte auch unserer Hilfsautorin erzählen und diese schreibt sie für Sie auf.

Als gemeinsames Dankesfest für alle Engagierten schwebt uns eine “Fahrt ins Blaue” mit dem Bus vor. Ein Ausflug der das Netzwerk Ihrer Arbeit, das sich über dem ganzen Landkreis ausbreitet, im wahrsten Sinne des Wortes er”fahr”bar macht. Wichtiger Teil unseres Programms soll darin bestehen, dass einige von Ihnen an den verschiedenen Stationen ihre Geschichten vortragen. Tünews und die Presse werden uns begleiten.

Unseren Wunschtermin im Oktober diesen Jahres ist derzeit mit großem Fragezeichen versehen. Sobald die Lage sich ändert, dies ist jedoch nicht absehbar, werden wir in der Planung fortfahren und Sie auf dem Laufenden halten! In der Zwischenzeit freuen wir uns darauf, dass Sie Teil dieser – zunächst schriftlichen – „Expedition“ werden.

Melden Sie sich in den kommenden Wochen telefonisch oder per E-Mail bei uns zur Interessenbekundung. Schicken Sie Ihre Geschichte oder fragen Sie bei Frau Hahn nach der Hilfsautorin an. Mehr Infos zu den Formalitäten.

Wir sind gespannt auf viele schöne, herzliche und persönliche Geschichten – und auf den persönlichen Austausch darüber.

Wir wünschen Ihnen von Herzen erfüllende und warme Ostertage. Vielen Dank für ihr Engagement und ihren Einsatz, die Sie, das nehmen wir täglich wahr, auch jetzt aufrecht erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Hanna Hahn und die Tünews INTERNATIONAL- Redaktion (LRA), Beate Ulmer (Stadt Tübingen), Pia Kuhlmann und Anne Judersleben (Diakonie), Nina Weber (Caritas)

Tel.: 07071 207- 6123
h.hahn@kreis-tuebingen.de

Newsletter des Flüchtlingsrats BW vom 11.6.2020

Der „Corona-Newsletter“ des Flüchtlingsrats BW ist in voller Länge hier abrufbar. Einige Punkte sollen aber auch an dieser Stelle nochmals aufgelistet werden:

Abschiebungen aus BW während der Corona-Krise

In Baden-Württemberg finden auch während der Corona-Krise und trotz erheblicher Reisebeschränkungen zum Zweck des Infektionsschutzes Abschiebungen statt. Der Flüchtlingsrat kritisiert, dass Abschiebungen entgegen aller gesundheitlicher Gefahren, ausgelöst durch das Jahrhundertereignis der Corona-Pandemie, unbedingt vollzogen werden. Das gefährdet die Betroffenen und steht im krassen Gegensatz zu all den staatlichen Einschränkungen gegen die Ausbreitung des Virus. Weiterlesen …

Corona in Gemeinschaftsunterkünften: Behörden haben RKI-Empfehlungen ignoriert

Die Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts, über die das ARD-Hauptstadtstudio berichtet, liegen den zuständigen Behörden auf Bundes- und Landesebene seit Wochen vor. Sie decken sich in weiten Teilen mit den Forderungen von Pro Asyl und von den Flüchtlingsräten. Ausdrücklich formuliert das RKI: „Zudem müssen die gesetzlichen Kontaktbeschränkungen des Bundes und der Landesregierungen, die als Maßnahmen gegen eine Ausbreitung der COVID-19-Pandemie in Deutschland gelten, für Menschen in GU umsetzbar sein.“ Dagegen wird nicht nur in den Erstaufnahmeeinrichtungen verstoßen, in denen nach wie vor hunderte von Menschen in Mehrbettzimmern untergebracht werden und sich teilweise mit einem ganzen Stockwerk die Sanitärräume teilen, sondern auch in etlichen kommunalen Gemeinschaftsunterkünften. Weiterlesen …

Hohes Infektionsrisiko in Gemeinschaftsunterkünften

Das Kompetenznetz Public Health COVID‐19 hat eine Studie zu SARS‐CoV‐2 in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete veröffentlicht. Die Studie fasst die Erkenntnisse aus verschiedenen Einrichtungen zusammen, in denen es Virus-Ausbrücke gegeben hat. Zu den Kernaussagen gehören, dass das Ansteckungsrisiko in solchen Unterkünften grundsätzlich sehr hoch ist, wobei es Unterschiede zwischen verschiedenen Einrichtungen gibt. Kollektivquarantäne hat laut Studie keine messbaren Vorteile gegenüber anderen Strategien und erhöht das Infektionsrisiko für andere nocht nicht infizierte Personen in der Einrichtung. „Die Unterbringung von Geflüchteten sollte grundsätzlich coronaschutzkonform erfolgen, d.h. möglichst dezentral bzw. bei zentralen Einrichtungen möglichst in Einzelunterbringung in kleinen Wohneinheiten, damit bei Auftreten eines Falls eine rasche Ausbreitung vermieden wird und eine adäquate Kontaktnachverfolgung möglich ist“, so eine weitere Kernbotschaft der Studie. Zur Studie

Quarantäneanordnungen in Zeiten der Corona-Pandemie

Da in vielen Bundesländern, wie auch in Baden-Württemberg, nicht nur Einzelpersonen, sondern teilweise ganze Gemeinschaftsunterkünfte bzw. all ihre Bewohnenden unter (Zwangs)Quarantäne gestellt wurden, sind Fragen der Rechtmäßigkeit und Rechtsgrundlagen dieser Anordnungen vielerorts aufgetaucht. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen hat einen hilfreichen Kurzüberblick zu Quarantäneanordnungen in Zeiten der Corona-Pandemie erstellt. 

Stellungnahme Zugang zum Internet in Gemeinschaftsunterkünften

Anja Lederer, Rechtsanwältin, hat eine gutachtliche Stellungnahme zum Anspruch auf kostenfreien Zugang zum Internet in Unterkünften für Geflüchtete veröffentlicht. In dieser kommt Sie zu dem Schluss, dass geflüchteten Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften unter verschiedensten rechtlichen Gesichtspunkten ein Anspruch auf kostenfreien Zugang zum Internet zusteht. Anja Lederer hat unter anderem die Arbeitshilfe „Grundrechte für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften“ der Antidiskriminierungsberatung Brandenburg und Opferpersepektive e.V. verfasst.

Handyauslesung durch das BAMF bei Asylsuchenden

Seit 2017 sammelt das BAMF routinemäßig Daten aus elektronischen Geräten von Asylsuchenden, die im Asylverfahren keinen Pass vorlegen können. Das soll helfen die Identität der Geflüchteten zu klären. Dieses Vorgehen wird vielfach kritisiert  und nun unterstützt die Gesellschaft für Freiheitsrechte drei Geflüchtete, deren Daten ausgelesen worden sind, um eine gerichtliche Überprüfung der staatlichen Praxis herbeizuführen. Weiterlesen …

Arbeitspapier: Kommunale Aufnahmen von Flüchtenden

Das Arbeitspapier beschäftigt sich mit der Stärkung von kommunaler Mitbestimmung bei der Aufnahme Schutzsuchender, dem Zusammenspiel von Aufnahme und Infrastruktur (der finanziellen Ausstattung von Kommunen) und dem solidarischen und selbstbestimmten kommunalem Zusammenleben. Die Autor*innen gehören verschiedenen Organisationen an, so ist die SEEBRÜCKE, Humboldt-Viadrina Governance Platform, EKD, Schöpflin Stiftung und Diakonie Deutschland vertreten. Das Papier dient zur Inspiration für alle, die sich für die kommunale Aufnahme von Flüchtenden einsetzen.

Von Politik zweiter Klasse – Niemand darf zurückgelassen werden!

Die Landesflüchtlingsräte, PRO ASYL und die Seebrücken-Bewegung haben am Montag, 11. Mai, in einer Pressekonferenz dargelegt, dass es gerade jetzt gilt, niemanden zurückzulassen und Lager zu schließen – ob in Moria oder Halberstadt. Vertreter*innen der Organisationen berichteten von Problemlagen, Maßnahmen und Perspektiven. Weiterlesen …

Illegale Abschiebungen von Griechenland in die Türkei

Push-Backs an den EU-Außengrenzen sind völkerrechtswidrig. Schon seit Langem kritisieren Menschenrechtsorganisationen, dass es insbesondere an der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei zu solchen Abschiebungen ohne eine Prüfung im Asylverfahren kommt. Von offizieller Seite wird das regelmäßig dementiert. Eine Recherche der Deutschen Welle legt nun neue Beweise für diese Praxis illegaler Abschiebungen vor. Sie hat mehrere Betroffene in der Türkei interviwet und kommt zu dem Ergebnis, „dass Push-Backs an der griechisch-türkischen Grenze ein festes Muster geworden sind.“

KBC Newsletter der Stadt Tübingen vom 24.6.2020

Veranstaltungen und Informationen:

  • Ab 1.1.2021: Änderungen bei der ermäßigten Schüler-Monatskarte mit KBC: Wer ab 1.1.2021 eine ermäßigte Monatskarte für Schülerinnen und Schüler erwerben möchte, muss dafür immer einen Bildung- und Teilhabe-Antrag beim Landratsamt stellen. Die Stadt übernimmt die Kosten für die ermäßigte Monatskarte nur noch, wenn ein Ablehnungsbescheid des Landkreises vorliegt. Weitere Informationen.
  • Landratsamt Tübingen beendet Corona-Hotline: Die deutlich zurückgegangenen Corona-Fallzahlen im Landkreis Tübingen wirken sich auch auf das Anrufaufkommen bei der im Landratsamt eingerichteten Corona-Hotline aus. Ab Montag, 22. Juni 2020, wird die Hotline vor diesem Hintergrund ihr Angebot einstellen. Stattdessen stellt die Landkreisverwaltung auf ihrer Homepage ein verbessertes Informationsangebot zur Verfügung. Weitere Informationen.
  • Stocherkahn für alle: Junge Menschen mit der KreisBonusCard sowie deren Freunde und Familien können sich zu einer kostenlosen Stocherkahnfahrt anmelden. Die nächsten Termine sind: 23.6. und 8.7.20, jeweils 16:45 Uhr, Stocherkahnanlegestelle Casino, Dauer ca. 1 h. Anmeldung an kinderchancen@tuebingen.de Weitere Informationen.
  • Kindergeburtstage feiern mit der KreisBonusCard: Laut der dritten Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg §3 Abs. 2 dürfen sich nun für private Feiern wieder bis zu 20 Personen treffen. Es spielt dabei keine Rolle, aus wie vielen Haushalten sich die Personenzahl zusammensetzt. Oder ohne zahlenmäßige Beschränkung, wenn alle Personen miteinander verwandt sind sowie deren Partnerinnen und Partner. Somit können prinzipiell auch wieder Kindergeburtstage mit der KBC gefeiert werden, aber am besten die Anbieter direkt anfragen. Weitere Informationen.
  • INET Multischulung: Das Netzwerk INET ist auf der Suche nach Menschen, die sich ehrenamtlich bei INET als Multiplikator_innen – abgekürzt Multis – engagieren  möchten. Multis sind Menschen unterschiedlicher Herkunft, die in einer Schulung in allen wichtigen Fragen zum Thema Schule ausgebildet werden. Sie unterstützen Eltern bei Gesprächen mit Lehrkräften, an Elternabenden, organisieren Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten für Eltern, informieren in Schulfragen. Die Schulung 2020 findet online in Form einer Videokonferenz über Zoom statt.
  • Projekt „Kopf und Herz“:  Caritas und vhs unterstützen Menschen bei der Grundbildung – beim Erlernen von Lesen und Schreiben, beim Verbessern der Kenntnisse im Lesen und Schreiben, beim Umgang mit schriftlichen Unterlagen (Formulare, Verträge, Rechnungen etc.). Das Angebot richtet sich an Erwachsene mit Deutsch als Muttersprache und an Menschen, die sehr gut Deutsch sprechen. Weitere Informationen.
  • volkshochschul-sommer-flat 2020: Probieren Sie doch einmal alle möglichen Kursangebote der Volkshochschule Tübingen aus, ohne gleich einen ganzen Kurs buchen zu müssen, zum Preis von 25€. Das All-Inklusive-Paket beinhaltet Kurse und Vorträge aus den verschiedenen Fachbereichen und zu (fast) allen Themen der Volkshochschullandschaft. Sie melden sich einmalig an und können dann aus dem kompletten sommer-flat Programm so viele Angebote nutzen und testen, wie Sie möchten. Alle Veranstaltungen finden über die Online-Plattform Zoom statt. Weitere Informationen.

Allgemeine Informationen in der Corona-Krise:

  • Kinderbonus in Höhe von 300€ beschlossen: Der Kinderbonus wird für alle Kinder, für die im September 2020 ein Anspruch auf Kindergeld besteht, in zwei Raten in Höhe von 150 Euro im September und im Oktober 2020 ausgezahlt. In allen anderen Fällen, das heißt für Kinder, für die in einem anderen Monat im Jahr 2020 ein Kindergeldanspruch besteht, wird der Kinderbonus ebenfalls zeitnah, aber nicht zwingend im September und Oktober und nicht zwingend in zwei Raten gezahlt. Wichtig: Der Kinderbonus wird nicht auf Leistungen nach dem SGB II oder auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet und beim Kinderzuschlag und dem Wohngeld nicht als Einkommen berücksichtigt. Weitere Informationen.
  • „Tübinger Tafel für vorübergehende in Not geratene Menschen“: Durch die aktuelle Corona-Krise gibt es Menschen, die vorübergehend in Not geraten sind und keine KreisBonusCard haben und bislang keine Sozialleistungen beziehen. Diese Personengruppe konnte in den letzten Wochen über die Initiative Grundversorgung versorgt werden, die nun aber eingestellt wurde. Mit der Tübinger Tafel wurde vereinbart, dass auch diese Personen ohne KBC vorübergehend bis zum 17.08.20 (= Sommerpause der Tafel) Lebensmittel erhalten können, wenn dies von einer Beratungsstelle befürwortet wird. Mit dieser Bescheinigung können sie sich dann eine vorübergehende „TüTa-Karte“ ausstellen lassen. Teilnehmende Beratungsstellen in Tübingen sind Diakonie, Caritas, Brückenhaus, VAMV, Bürgertreff NaSe sowie die Stadtteilsozialarbeit Weststadt und WHO. Weitere Informationen.
  • Gemeinsam Nähen und Helfen: Passerelle und die städtische Abteilung für Geflüchtete haben ein Nähprojekt für Geflüchtete initiiert. Über das Projekt können Geflüchtete günstig Masken erhalten.

Alltag mit Kindern:

  1. Info-Plattform rund ums Lernen in Tübingen: Wir vom Team Familie haben in den letzten Wochen Wissenswertes rund ums Lernen in Tübingen zusammengestellt. Wo kann ich lernen, wo kann ich drucken, wer kann mich dabei unterstützen? Antworten zu diesen Fragen findet man unter www.buefa-tue.de/lernen.
  2. Kostenloser Arbeitsplatz in der Pixel-Medienwerkstatt: Lernarbeitsplätze mit PC mit WLAN sowie die Möglichkeit zu drucken, scannen und kopieren, Unterstützung beim Umgang mit Hard- und Software, der Internetrecherche sowie Hilfestellung bei allen Fragen rund um Smartphone und Tablet. Zwischendurch findet sich auch Zeit zum Surfen, Quatschen, Chillen und Spielen. montags, dienstags und donnerstags jeweils 13-14:30 Uhr und 15-16 Uhr Karlstr. 13, 72072 Tübingen, 07071 365504. Anmeldung online an anmeldung@pixel-medienwerkstatt.de Weitere Informationen:
  3. Bewegungsraum-Angebot für (einzelne) Familien: Klettern, schaukeln, rutschen, hüpfen,… im Bewegungsraum der Familienbildungsstätte wird dies Kindern gemeinsam mit ihren Eltern ermöglicht. Das Angebot: Jeweils eine Familie kann den Bewegungsraum nach Anmeldung für 45 Minuten kostenfrei nutzen. Eine Anmeldung für dieses Angebot ist zwingend erforderlich. Weitere Informationen.
  4. für Kita-Kinder zur Förderung der Sprachentwicklung: von der Sprach-Kita-Plattform Tipps für Spiele und Aktivitäten zur Sprachbildung, Leseproben, kostenlose Geschichten und weitere Ideen zum Thema Sprache.
    1. https://www.verlag-modernes-lernen.de/pdf/AntiKrisenBonbon.pdf
    1. https://www.lesestart.de/
    1. https://wuselstunde.de/
    1. https://www.deutschlandfunkkultur.de/kakadu-kinderhoerspiel.3980.de.html
  • Städtische Jugendhäuser öffnen teilweise wieder: Städtische Jugendhäuser in Tübingen öffnen stufenweise ihre Türen für Angebote mit begrenzter Teilnehmerzahl. Dazu können sich die Jugendlichen anmelden. Informationen zu den Angeboten und Anmeldeverfahren veröffentlichen die Einrichtungen auf ihren Internetseiten sowie in den sozialen Medien. Ein offener Betrieb mit freiem Kommen und Gehen der Jugendlichen ist zunächst noch nicht möglich. Weitere Informationen
  • Offener Farmbetrieb Kinder- und Jugendfarm Tübingen: Ab dem 17. Juni kann der Offene Farmbetrieb wieder angeboten werden, mit einigen Änderungen: die neuen Öffnungszeiten sind Montag, Mittwoch, Freitag von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Samstag von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr; Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl auf 12 Kinder; Dokumentation der Teilnehmenden mit Name und Telefonnummer oder Anschrift. Weitere Informationen.
  • „Spielzeit für Familien im Farmgarten“: Das Angebot der Kinder- und Jugendfarm Tübingen wird bis zu den Sommerferien fortgeführt. Immer dienstags und donnerstags steht die Farm nach Anmeldung und Absprache zwei Familien bzw. Mitgliedern aus zwei Haushalten offen. Weitere Informationen.
  • Brandschutzerziehung der Feuerwehr: Da durch die Corona-Krise keine Besuchergruppen zur Brandschutzerziehung mehr im Feuerwehrhaus vorbei kommen können, hat die Tübinger Feuerwehr ein Papier entwickelt, in welchem sie über ihre Arbeit berichtet, mit Ausmalbild als Bonus.

Sommerferien:

  • 15.-23.8.20 FYM! –Projekt: FIND YOUR MUSIC“ ist ein Projekt, das Jugendliche im Alter zwischen 13 und 20 Jahren dazu einlädt, ihre eigene musikalische Kreativität zu entdecken und zu erproben. Im Zentrum steht das gemeinsame Erfinden von Musik und das Entwickeln einer eigenen „Komposition“. Für das Projekt „FYM 2020“ wurde das Thema „Filmmusik“ ausgewählt. Es geht also um das Entwickeln eines „Soundtracks“ für einen oder mehrere „Stummfilm(e)“ zu einer aktuellen Thematik.  In einer Abschlusspräsentation wird die neu entstandene Musik zusammen mit dem Film der Öffentlichkeit dargeboten, und darüber hinaus werden Einblicke in den Entstehungsprozess der Musik und der Arbeitsweise im Projekt ermöglicht. Alter: Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren. Kosten: regulär 150€, mit KreisBonusCard kostenlos. Anmeldung: postalisch oder www.vielklang.org
  • Städtisches Sommerferienprogramm: Auch in den Sommerferien 2020 wird es wieder ein attraktives Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren geben. Ermäßigung: Für Kinder mit „KreisBonusCard Junior“ ist die Teilnahme kostenfrei, sie bezahlen nur 2 Euro Grundgebühr. Die KreisBonusCard Junior muss bei der Anmeldung vorgelegt werden. Die gedruckte Broschüre gibt es in den Rathäusern und Verwaltungsstellen der Teilorte, in den Jugendhäusern und Jugendtreffs, in der Stadtbücherei und ihren Zweigstellen sowie in den Filialen der VR-Banken. Leider ist noch nicht sicher, welche Programmpunkte unter den geltenden Corona-Vorgaben stattfinden können. Eine Übersicht über die Ferienangebote und aktuelle Informationen gibt es unter  https://www.tuebingen.ferienprogramm-online.de/ Wunschzettel zur Anmeldung im gedruckten Programmheft oder zum Ausdrucken unter www.tuebingen.de/uploads/ferienangebote/anbieter/wunschzettel_2020_f.pdf
  • und hier geht es zu den Ferienplänen

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Weitere Informationen und Aktuelles finden Sie auch auf den Seiten des Bündnis für Familie Tübingen unter: www.buefa-tue.de/Corona_Infos

Kommen Sie gut durch die Woche!

Viele Grüße

Monica Jordan
Koordination Kinderchancen
Universitätsstadt Tübingen
Münzgasse 20
72070 Tübingen
Telefon 07071 204-1490
www.tuebingen.de/kinderchancen

Aktuelle Berichte

Flüchtlingsthemen schaffen es im Moment kaum noch in die Nachrichten. Dabei ist die Situation in den Camps in Griechenland so katastrophal wie eh und je. Und die Seenotrettung im Mittelmeer findet kaum noch statt. Die NGOs versuchen dennoch tapfer, sich trotz Corona weiterhin für Flüchtlinge einzusetzen. Hier eine kleine Auswahl an Berichten:

EU-Länder verletzten mit Rückweisungen im Mittelmeer Völkerrecht

Quarantäne auf Lesbos

Von Politik zweiter Klasse – Niemand darf zurückgelassen werden! Pressemitteilung von PRO ASYL, den Landesflüchtlingsräten und der Seebrücke

Störfaktor Ausländerbehörde. In einigen Ausländerbehörden herrscht eine „Flüchtlinge raus-Mentalität“

Flüchtlinge, die wegen der Pandemie nicht abgeschoben wurden, sollen laut EU nun bleiben dürfen. Die Bundesregierung will das jedoch verhindern.

Aktuelle Berichte weiterlesen

Aktion „Sicherer Hafen“

im Dezember letzten Jahres haben das Bündnis Bleiberecht Tübingen und die Seebrücke Tübingen gemeinsam mit über 20 weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen die Mitglieder aller demokratischen Fraktionen des Kreistags in einem offenen Brief dazu aufgerufen, den Antrag „Für einen ‚Sicheren Hafen‘ im ganzen Landkreis Tübingen“ zu unterstützen.

Im Vorfeld dieser Abstimmung haben Seebrücke Tübingen und das Bündnis Bleiberecht Tübingen am 20.5. einen weiteren Offenen Brief an alle Kreisrät*innen verschickt, um unsere damalige Forderung nach konkreten Maßnahmen (statt bloßer Lippenbekenntnisse) für einen Sicheren Hafen im ganzen Landkreis erneut zu unterstreichen.

Die beiden Organisationen rufen ebenfalls dazu auf, die Kreistagssitzung am 27.05. zu besuchen (gerne in orangene Warnwesten gewandet), um unsere Unterstützung für einen sicheren Hafen im Kreis deutlich und sichtbar zu machen. Die Sitzung beginnt um 15 Uhr, das Thema „Sicherer Hafen“ ist TOP 6 von 11.

Des Weiteren haben die Flüchtlingshilfen im Kreis Tübingen einen Offenen Brief an den OB und die Gemeinderatsfraktionen der Stadt Tübingen geschrieben, um die Stadt zu konkreten Aktionen aufzurufen.

OB Palmer hat in seiner Anwort eigene Aktionen abgelehnt. Eine Antwort von Gemeindratsfraktionen steht bisher noch aus.

Materialien Mai 2020

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet in ihrem Infodienst wieder lesenswerte Informationen. Eine Auswahl finden Sie hier:

Deutscher Caritasverband e. V.
Wie mit anderen Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit umgehen?
Empfehlungen und Hintergründe für eine kultursensible Beratung

REFUDOCS – Verein zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und deren Kindern e. V.
Impfaufklärungsvideo in verschiedenen Sprachen

World University Service, Deutsches Komitee e.V., Projekt InterCap
InterCap-Schulungspaket für Online- und Präsenzschulungen zu Migration und nachhaltiger Entwicklung

Der Paritätische Gesamtverband
Arbeitshilfe zum Thema Flucht und Migration: Soziale Rechte für Flüchtlinge

Martin zur Nedden
Was uns zusammenhält
Wie erreichen wir mehr Teilhabechancen auf dem Wohnungsmarkt?

Matthias Knuth
Was uns zusammenhält
Wie erreichen wir mehr Teilhabechancen bei Ausbildung und Beschäftigung?

Nina Kolleck
Was uns zusammenhält
Wie erreichen wir mehr Teilhabechancen in unseren Schulen?

Materialien Mai 2020 weiterlesen

Materialien Mai 2020 zu Covid19

Bundesministerium für Gesundheit, Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.
Neuartiges Coronavirus – SARS-CoV-2
Informationen und praktische Hinweise

COVID-19 Health Literacy Project
COVID-19 Fact Sheets in mehr als 30 Sprachen

Refugio München
Geflüchtete und Corona: Ausgangsbeschränkungen und Tipps für Eltern

Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF)
Materialpool zum Coronavirus

Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf
Informationen zum Coronavirus
Informationen zu Covid-19 (auch Audios), 16 Sprachen, Anamnesebögen auf verschiedenen Sprachen zum Thema Covid

Der Paritätische Gesamtverband
Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie 2020
Praxistipps zu Rahmenbedingungen und Nutzung onlinebasierter Kommunikation

Bundesministerium für Gesundheit
Hilfreiche Downloads zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen

Materialien Mai 2020 zu Covid19 weiterlesen

Offener Brief an die Stadt Tübingen wegen der Situation von Geflüchteten in Griechenland

Wir als AG Koordination haben uns heute in einem Offenen Brief an Oberbürgermeister Palmer und den Gemeinderat der Stadt Tübingen gewandt mit der Bitte, sich mit der katastrophalen Lage der Geflüchteten in Griechenland zu befassen. Die Stadt Tübingen, die sich vor einem Jahr zum Sicheren Hafen erklärt hat, soll ihrer Absichtserklärung nun Taten folgen lassen und Menschen aufnehmen.

Über die Zustände in den überfüllten Lagern in Griechenland wird seit vielen Monaten berichtet. Durch Corona ist alles noch viel schlimmer geworden. Zahllose kleine und große Organisationen erheben seit langem ihre Stimme, um Deutschland und die EU zu einer Verbesserung zu veranlassen. Bislang mit mäßigem Erfolg. Knapp 50 Kinder wurden jetzt endlich nach Deutschland ausgeflogen. Ein Armutszeugnis.

Anbei unser Brief, den auch ihr – im Namen eures Unterstützerkreises oder auch als Privatpersonen – an OB Palmer und die Fraktionsvorsitzenden schicken könntet.

Empfehlenswert wäre es auch, Gemeinderät*innen, die ihr persönlich kennt, direkt anzusprechen und auf die Dringlichkeit hinzuweisen.

Eine entsprechende Presseerklärung wurde auch an das Schwäbische Tagblatt geschickt.

Wie geht es weiter auf dem Mittelmeer?

Europa schottet sich in der Corona-Krise weiter ab. Mehr denn je werden auf dem Mittelmeer in Seenot geratene Menschen ohne jeden Rettungsversuch ihrem Schicksal überlassen. Alle Rufe nach einem neuen europäischen Seenotrettungsprogramm und einer menschenrechtsbasierten Asylpolitik in Europa bleiben ungehört.
Doch auch in den kommenden Wochen und Monaten werden wieder viele Menschen über das Mittelmeer fliehen. Gleichzeitig stellt die aktuelle Corona-Pandemie die zivilen Seenotrettung vor ganz neue Herausforderungen. Deshalb fragen wir uns:
Wie wird die Arbeit der Seenotretter in diesem Sommer aussehen? Welche politischen Spielräume gibt es noch für einen politischen Kurswechsel auf dem Mittelmeer?

Am 28.4.2020 fand ein sehenswertes digitales Gespräch mit Marie von Manteuffel, Flucht- und Migrationsexpertin im Berliner Büro von Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF) und Mattea Weihe, Mitarbeiterin im Advocacy-Team und langjähriges Crew-Mitglied von Sea-Watch statt.

Das Coronavirus aktuell

Aktuelle Infos aus der Ministerrunde vom 15.4.2020 finden Sie auf SpiegelOnline, in der Süddeutschen oder in der ZEIT.

Die Behörden im Landkreis sind wegen des Corona-Virus in der Regel derzeit geschlossen. Sie können aber telefonisch oder per E-Mail über Ihre/n Integrationsmanager/in Kontakt aufnehmen.

Stadt und Landkreis Tübingen informieren auf ihren Internet-Seiten ausführlich über aktuelle Regelungen und Schutzmaßnahmen. Diese Seiten sind in der Regel auf Deutsch. Auch TüNews widmet sich in mehreren Sprachen dem Thema. Tagesaktuelle Informationen in verschiedenen Sprachen bietet außerdem das Handbook Germany (weitere Sprachen durch Klick auf die Weltkugel) an und von Pro Asyl gibt es einen Newsticker zum Thema. Auch Frau Widmann-Mauz, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, bietet mehrsprachige Informationen an, das BM für Gesundheit leider nur auf deutsch.

Speziell für die Stadt Tübingen bietet das Bündnis für Familie Informationen und Tipps (auf Deutsch)

Es gibt auch Informationsblätter in diesen Sprachen:

Die Stadt Stuttgart hat auch einige Videoclips in verschiedenen Sprachen produziert.

Die Sprachenauswahl erfolgt über ein Auswahlfeld am oberen Bildschirmrand.

Das Coronavirus aktuell weiterlesen

Globalzustimmung für Arbeitserlaubnisse für Erntehelfer*innen

Ziel sei eine unbürokratische und kurzfristige Beschäftigung von Drittstaatengehörigen als Erntehelfer*innen. Umfasst sind von dieser Regelung sind u.a.:

  • Asylbewerber*innen, denen nach nach 9 bzw. 3 Monaten die Ausübung einer Beschäftigung zu erlauben ist, soweit keine Versagungsgründe vorliegen (§ 61 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 AsylG bzw. § 61 Absatz 2 AsylG).
  • Geduldete, denen nach 6 bzw. 3 Monaten Besitz der Duldung die Ausübung einer Beschäftigung zu erlauben ist, soweit keine Versagungsgründe vorliegen (§ 61 Absatz 1 Satz 2, zweiter Teilsatz bzw. § 32 Absatz 1 BeschV).

Corona Pandemie – Einhaltung von Fristen

Aus aktuellem Anlass wird das Diakonische Werk seit letzter Woche gefragt, wie es sich verhält, wenn Asylbewerber*innen einen Bescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bekommen und wegen Corona-Maßnahmen entweder selbst nur eingeschränkt agieren können oder nicht persönlich zum Gericht gehen können oder die Beratungsstelle nicht aufsuchen können, zumindest nicht persönlich. Wichtig ist zunächst, dass die Klagefrist bzw die Frist zur Einlegung eines Antrages auf vorläufigen Rechtsschutz nur dann zu laufen beginnt, wenn der Bescheid wirksam zugestellt wurde (vgl. § 57 Abs. 1 VwGO).

Corona Pandemie – Einhaltung von Fristen weiterlesen

Organisationsformen von Unterstützerkreisen

Einige Unterstützerkreise haben Probleme, die anstehenden Aufgaben gut zu koordinieren. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Organisationsformen bietet eine Broschüre von Dialogbereiter.de, die die Entwicklung von 2017 bis 2018 aufbereitet. Es gibt u.a. gute Tipps zur Abwehr fremdenfeindlicher Aktionen und zum Aufbau handlungsfähiger Strukturen im Ehrenamt.

Eine weitere Broschüre des BMFSFJ behandelt zwar keine Flüchtlingsthemen, es werden jedoch Aspekte einer möglichen Kooperationsform und das Vorgehen bei Konflikten behandelt, die auch in unserem Handlungsfeld greifen könnten.