Aktuelle Veranstaltungen

Ende September startet ein Supervisionsangebot für freiwillige Engagierte. Informationen finden Sie hier.

Montag, 19.10.2020, 20 Uhr: Vortrag: Deutschland – Italien und zurück: Was Geflüchtete in Italien erwartet, wenn sie aus Deutschland abgeschoben werden.
Referentin: Adriana Romer
Gemeindehaus Lamm, Am Markt, Tübingen, Großer Saal
Veranstalter: AK Asyl Südstadt
Die Lage geflüchteter Menschen in Italien hat sich im Oktober 2018 infolge des Salvini-Dekrets weiter verschlechtert. Asylsuchende in Italien befinden sich oft in einer Situation extremer materieller Armut, die es ihnen nicht ermöglicht, ihre grundlegendsten Bedürfnisse wie Nahrung, Körperhygiene und Wohnraum zu befriedigen. Dies hat negative Auswirkungen auf die körperliche oder/und geistige Gesundheit – und in der Konsequenz auch auf die Menschenwürde. Trotzdem werden Menschen nach Italien abgeschoben, auch aus Tübingen.

Prekäre Beschäftigung durch Zeitarbeit?

Adresse: Großer Saal der Geschäftsstelle kit jugendhilfe, ehemals Martin-Bonhoeffer-Häuser, Lorettoplatz 30, 72072 Tübingen
Veranstalter: K.I.O.S.K. im Rahmen der Interkulturellen Woche Tübingen
Anmeldung: bis 28. Sept unter: kiosk@mbh-jugendhilfe.de oder 0151/58106617

Montag, 23.11.2020, 19 Uhr: Info-Abend: Gambia neu denken – Partnerschaft statt Abschottung.
Referentinnen: Dr. Franzisca Zanker, Arnold-Bergstraesser-Institut Freiburg, und Cornelia Bolesch, Gambia-Helfernetz
Gemeindehaus Lamm, Am Markt, Tübingen, Großer Saal
Veranstalter: AG Gambia (Flüchtlingshilfen im Kreis Tübingen) u.a.

3326 Gambier leben mit einer Duldung in Baden-Württemberg.* D.h. sie sind aus deutscher Sicht ausreisepflichtig und könnten jederzeit abgeschoben werden.

Abgesehen von den individuellen Nöten – was halten eigentlich Bevölkerung und Regierung in Gambia davon, Tausende von Gestrandeten zurückzunehmen, auf die ihre Familien ihre ganzen Hoffnungen gesetzt haben? Davon spricht Dr. Franzisca Zanker. Sie ist Expertin für gambische Migrationspolitik.

Dass das Schicksal der abgelehnten Asylbewerber nicht allein den Herkunftsländern überlassen werden sollte, fordert auch Cornelia Bolesch vom Gambia-Helfernetz. Denn: Migration und Entwicklungshilfe müssen zusammen gedacht werden. Im besten Fall kommt es zu einer Win-Win-Situation. Aber dazu müsste Baden-Württemberg mehr tun als sich aufs Abschieben zu fokussieren.

Es gibt noch freie Plätze für eine kostenlose Stocherkahnfahrt. Näheres hier.

K.I.O.S.K. bietet erneut eine Empowerment-Gruppe für junge Frauen an, die sich als Muslima verstehen und nach Deutschland geflüchtet sind. Themenschwerpunkt in der zweiten Runde ist die Vereinbarkeit von Familie, Gesundheit und Beruf. Angeleitet wird die Gruppe von zwei Empowerment-Trainerinnen, die von adis ausgebildet wurden. Das Angebot wird unterstützt von TAKT und der Universitätsstadt Tübingen.
Muslimische Mädchen und junge Frauen finden in Deutschland wenige Vorbilder in bestimmten beruflichen Positionen. Dies hat Auswirkungen auf ihre Träume und Visionen. Das Gruppenangebot dient dem Erfahrungsaustausch unter den jungen Frauen, der gegenseitigen Inspiration und Stärkung.
WANN: Die Gruppe trifft sich dieses Mal ganztägig an zwei Sonntagen:
13. September 2020 von 10 bis 16 Uhr
27. September 2020 von 10 bis 16 Uhr
(jeweils mit gemeinsamen Essen und Pausen)
WO: Nachbarschaftszentrum Brückenhaus, Werkstraße 8, 72072 Tübingen.
FÜR WEN: Da Empowerment eines geschützten Raumes bedarf, richtet sich das Angebot ausschließlich an Mädchen und junge Frauen muslimischen Glaubens.
TRAINERINNEN: Muna Hassaballah und Hewi Alhaidare
ANMELDUNG: Aufgrund von Corona bitten wir um eine Anmeldung unter kiosk@mbh-jugendhilfe.de oder 0151/58106617

KBC-Newsletter vom 23.9.2020

  • Informationen und Aktionen:
  • geänderte Zeiten des Stüble: Die Kleiderkammer des Deutschen Kinderschutzbundes OV Tübingen e.V. hat ein neues Corona-Konzept für die BesucherInnen erarbeitet und hat auch neue Öffnungszeiten ab dem 28.09.2020: Montag und Dienstag: 15:00 – 17:00 Uhr, Mittwoch: 9:30 – 11:30 Uhr. Weitere Informationen.
  • Angebote für Eltern und Familien der FBS: Die Familien-Bildungsstätte Tübingen e.V. bietet eine Vielzahl von interkulturellen Projekten, offenen Treffs und gebührenfreien „Elternthemen“ an. Weitere Informationen unter https://www.fbs-tuebingen.de/
  • Kindergeburtstage in diesen Zeiten: wer draußen feiern möchte, aber keine geeignete Ausstattung hat – im Familienzentrum elkiko kann für wenig Geld einiges ausgeliehen werden: vom Aquaplay mit Wasserbahnen über Bauklötze bis hin zum Pavillon und Biertischgarnituren. Weitere Informationen: https://www.elkiko.de/content/index.php/verleih-vermietung.html
  • Verkehrssicherheit für Kita-Kinder: Auf den Seiten für Kindergesundheit finden sich viele Tipps und Anregungen für Eltern rund um das Thema Verkehrssicherheit. Weitere Informationen:  https://www.kindergesundheit-info.de/themen/sicher-aufwachsen/alltagstipps/3-6-jahre/verkehrsregeln-ueben/
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Neuerscheinung: „Migration und Teilhabe“





Das Heft „Migration und Teilhabe“ gibt fünf Jahre nach dem „Sommer der Migration“ einen Überblick über aktuelle Herausforderungen der Zuwanderung. Die 96-seitige Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“ umfasst elf Aufsätze. Mit der Zuwanderung von knapp einer Millionen Flüchtlingen im Jahr 2015 entstand eine zunächst dynamische Bewegung der Flüchtlingshilfe, die sich aus dem Ziel einer gesellschaftlichen Teilhabe der Flüchtlinge ergab. Die Beiträge wenden sich mit Blick auf praktische Erfahrungen u. a. den Bereichen Arbeitsmarktintegration, Wohnraumversorgung, der alltäglichen, oft auch ehrenamtlichen Unterstützungsarbeit und dem Verwaltungshandeln zu. Sie zeigen positive Entwicklungen auf, benennen aber auch Schwierigkeiten und Konflikte.
Darüber hinaus wird anhand von Beispielen besprochen, was eine Teilhabe von Geflüchteten erschwert oder verhindert.

Eine PDF-Version ist hier erhältlich.

KBC-Newsletter der Stadt Tübingen vom 15.9.2020

Liebe Familien,

ich hoffe, Sie sind alle gut in die neue Woche und ins neue Schuljahr gestartet. Ich  möchte Sie gerne auf folgende Veranstaltungen und Aktionen hinweisen:

·         Informationen und Aktionen:

·         auch weiterhin wichtig: Der Internetauftritt des Bündnis für Familie bietet unter https://www.buendnis-fuer-familie-tuebingen.de/Lernen eine Übersicht über Tübinger Lern-Patenschaften und Unterstützung rund ums Lernen.

·         Jetzt noch bis zum 26. September mitmachen bei der Aktion „Heiß auf Lesen“ der Stadtbücherei: Kurzentschlossene Kinder und Jugendliche können jetzt noch mitmachen bei der Aktion „Heiß auf Lesen“ der Stadtbücherei Tübingen. Dabei wählen sie aus einem großen Angebot von spannenden, lustigen oder informativen Büchern und halten in einem Logbuch fest, was sie gelesen haben. Wer bis 26. September mindestens ein Buch liest, nimmt an einer Verlosung teil und kann unter anderem einen E-Book-Reader oder eine Saisonkarte für das Freibad gewinnen. Um dabei zu sein, müssen die Kinder und Jugendlichen die Bücher bis zum 26. September zurückgeben. Dann bekommen sie nach einem kurzen Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Stempel für ihr Logbuch. Für bis zu fünf gelesene Bücher wandert ein Los in die Lostrommel. Zu gewinnen sind unter anderem zwei E-Book-Reader, die die Buchhandlung Osiander zur Verfügung stellt, und drei Gutscheine für Saisonkarten 2021 für das Tübinger Freibad, die die Stadtwerke gespendet haben. Zum Abschluss der Aktion erhalten alle Teilnehmenden eine Urkunde. Weitere Informationen: www.tuebingen.de/stadtbuecherei

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Moria

Die meisten deutschen Zeitungen sind sind darin einig, dass jetzt endlich etwas getan werden muss ( z.B. Spiegel, ZEIT, Süddeutsche). Aber Herr Seehofer ist nur zu einem Minimalprogramm bereit und verweist auf die EU. Jede/r weiß aber inzwischen, dass von dort nichts kommen wird. Schon im März diesen Jahres hat Heribert Prantl von der SZ den Zustand auf Lesbos und Kos eindrücklich beschrieben, heute äußert er sich so. Und so.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart schreibt:

Das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos wurde durch mehrere Brände in weiten Teilen zerstört. Das dürfe niemanden, der in Politik und Kirche Verantwortung trägt, gleichgültig lassen, sagt der Vorsitzende der Migrationskommission und Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Dr. Stefan Heße (Erzbistum Hamburg).

Angesichts der Brände im #Flüchtlingslager #Moria auf der griechischen Insel Lesbos appelliert der Vorsitzende der Migrationskommission und Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen, Erzbischof Dr. Stefan Heße (Erzbistum Hamburg) an die Politik.

Die Nachricht vom Feuer im Flüchtlingslager Moria dürfe niemanden, der in Politik und Kirche Verantwortung trägt, gleichgültig lassen. In die Betroffenheit über das Elend der Schutzsuchenden mische sich jedoch auch die Bestürzung über das politische Versagen. Man müsse es offen sagen: „Es handelt sich um eine Katastrophe mit Ansage“, so Erzbischof Heße.

Allen Appellen, Initiativen und Warnungen zum Trotz passiere bislang erschreckend wenig. Europa müsse alles daransetzen, die bestehende humanitäre Krise zu überwinden, statt potenziell neue Krisenherde zu entfachen.

Moria ist aber nur Teil eines viel größeren Problems. Die Sendung Monitor berichtete z.B. am 10.9.2020 von der zynischen und rechtswidrigen Abschiebepolitik von Malta. Von einem Vertragverletzungsverfahren aber ist nicht die Rede. Man könnte vermuten, dass diese Politik klammheimlich gutgeheißen wird.

Die Stimme eines Geflüchteten konnte man sogar im Europaparlament hören.

neue Veröffentlichungen

Der Infodienst „Migration, Flucht und Gesundheit“ macht in seiner Ausgabe 03/2020 wieder auf eine Reihe von Veröffentlichungen aufmerksam:

Land Nordrhein-Westfalen, Bezirksregierung ArnsbergDezernat 37 – Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI)
Ein Handbuch für die Praxis
Kommunales Konfliktmanagement fördern. Teilhabe und Integration konstruktiv gestalten

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Integration von Geflüchteten – Erwartungen und Realität
DIW Wochenbericht 34/2020

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Links zu Covid19 in verschiedenen Sprachen

Bundesministerium für Gesundheit, Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.
Neuartiges Coronavirus – SARS-CoV-2
Informationen und praktische Hinweise

IOM Coordination Office for the Mediterranean
Covid-19 Informationsbroschüre
Corona-Informationen für Geflüchtete / Migrant*innen in 26 Sprachen

Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF)
Materialpool zum Coronavirus

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Integrationskurse für Mütter mit Kleinkindern

Kennen Sie unter den Geflüchteten auch Mütter mit kleineren Kindern, die an einem Integrationskurs teilnehmen möchten, aber kein passendes Angebot finden?
Bei den Vernetzungstreffen wurde diese Frage schon andiskutiert, aber es fehlt die konkrete Bedarfsermittlung. Vieles spricht dafür, dass das vorhandene Sprachkursangebot den speziellen Bedarf der Mütter nicht deckt. Besonders betroffen sind Mütter mit Kindern unter 3 Jahren. Bevor nun die vernetzten Flüchtlingshilfen im Kreis Tübingen den Bedarf der Mütter und das Sprachkursangebot bei der Stadt Tübingen, beim Landratsamt Tübingen sowie bei den Trägern der Integrationskurse thematisieren, sind genaue Informationen über die Barrieren erforderlich. Dazu soll der beiliegende Fragebogen dienen.
Der Abgleich von Bedarf und Kursangebot ist umso wertvoller, wenn geflüchtete Mütter zur Teilnahme an Integrationskursen verpflichtet worden sind und genau an diesem Punkt zu scheitern drohen.
Der Abbau von Teilnahmebarrieren bzw. die Optimierung des Angebots sind nicht denkbar ohne die Daten, die diese Umfrage hergeben kann. Die geflüchteten Mütter brauchen die Un-terstützung ganz besonders in diesem Punkt. Die Bearbeitung des beiliegenden Fragebogens kann zum Startschuss für realistischere Teilnahmechancen der Mütter werden, wenn Sie als Ehrenamtliche bei der Bearbeitung behilflich sind.
Darum nun die herzliche Bitte: Machen Sie Angaben zur Familiensituation der betreffenden Frauen. Bitte verwenden Sie für jede Frau ein gesondertes Blatt. Namens- und Adressenangaben sind nicht erforderlich.
Bitte senden Sie den Fragebogen bis 15. September 2020 an zurück.

Sicherer Hafen Tübingen: Kundgebung am Montag, 27.7.2020, 19.00 Uhr, Rathausplatz Tübingen

Am kommenden Montag, 27. Juli, behandelt der Tübinger Gemeinderat zwei Anträge, die die Aufnahme von Geflüchteten von den griechischen Inseln fordern. Die Stadt soll sich für ein baden-württembergisches Aufnahmeprogramm stark machen und 30 zusätzliche Aufnahmeplätze für besonders hilfsbedürftige Personen und Minderjährige zur Verfügung stellen.

Die „Flüchtlingshilfen im Kreis Tübingen“, das landkreisweite Netzwerk der ehrenamtlichen Unterstützerkreise, hat sich dafür eingesetzt, dass der Tübinger Gemeinderat aktiv wird. Gemeinderätin Sara de Piedade Gomes (Demokratie in Bewegung) hat die Initiative ergriffen und einen Antrag eingebracht. Darüber hinaus gibt es noch einen interfraktionellen Antrag mit ähnlichen Forderungen.

Siehe auch Tagblatt-Artikel.

Der erste Antrag wurde formuliert und eingebracht von sieben zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Tübingen (Bündnis Bleiberecht, Seebrücke Tübingen, Gesellschaft Kultur des Friedens, Flüchtlingskreise im Kreis Tübingen, Fluchtpunkte e.V. Tübingen, AK Asyl Südstadt, Frauenverband Courage Tübingen) und fordert konkretes Handeln von der Stadtverwaltung Tübingen, bezüglich der Lage geflohener Menschen an den EU – Außengrenzen.
Alle Punkte wurden in mehreren Städten, u.a. Berlin, schon beschlossen, sind somit rechtlich geprüft und keine aus der Luft gegriffenen Forderungen.

Der zweite Antrag, darauf hin entstandene interfraktionelle Antrag (AL/Grüne, SPD, Tübinger Liste, Linke, Partei, FDP) wurde in einem Copy Paste Verfahren aus dem ersten Antrag formuliert und verzichtet im Endeffekt auf alle Forderungen nach strukturellen Veränderungen.

Um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen, findet um 19.00 Uhr vor dem Rathaus eine Kundgebung statt. Zu der Kundgebung ruft Seebrücke Tübingen auf. Diese hat auch ein Positionspapier entworfen, das unterschrieben und bis zum 26.7. zurückgesendet werden kann.

KBC Newsletter der Stadt Tübingen vom 15.7.2020

Liebe Familien,

nun geht es mit großen Schritten auf die Sommerferien zu! Auch dieser Woche möchte ich Sie wieder über folgende Veranstaltungen und Aktionen informieren:

Informationen:

  • neues Digitales-Familienleistungs-Gesetz: Künftig sollen Namensbestimmung und Anträge auf Kindergeld, Elterngeld und Kinderzuschlag „in einem Rutsch“ digital beantragt und damit Doppeleingaben vermieden werden. Das Gesetz entlastet Eltern von zahlreichen Nachweispflichten – erforderliche Daten tauschen zuständige Stellen mit Einwilligung der Eltern stattdessen untereinander aus. Allerdings: Das Gesetz tritt erst am 01.01.2022 in Kraft. Pilotprojekte starten unmittelbar. Weitere Informationen.

Veranstaltungen und Aktionen:

  • 18.07.2020, 10:30 Uhr: Stadtteilrundgang für Familien des Stadtteiltreff Wanne. Weitere Informationen.
  • 20.07. und 27.07.2020, 14-16 Uhr: Bogenschießen am Montagnachmittag. Nur mit der Ruhe und das Ziel fest im Blick. Spielerisch und konzentriert schießen wir in der Natur mit echten Pfeilen und traditionellen Bögen auf verschiedene Ziele. für 10 Kinder / Jugendliche mit Bogenschießerfahrung, ab 11 Jahren. Veranstalter: Fachabteilung Jugendarbeit, auf dem Spiel- und Therapiegelände im Backofen hinter Endstation Bushaltestelle Wennfelder Garten ( Linie 4), Kosten: 2 €. Weitere Informationen: im Anhang.
  • Kinder- und Jugendfarm Tübingen: weiterhin gelten die verkürzten Öffnungszeiten und Bestimmungen.   Der letzte normale Farmtag vor den Ferien ist am 29. Juli.
  • 02.09.2020, 18 Uhr: Kinderkonzert „Das Traumfresserchen“, in der Stiftskirche. Im Rahmen des Tübinger Orgelsommers, freier Eintritt (Spenden erbeten). Geboten wird „Das Traumfresserchen“, nach einer Geschichte von Michael Ende mit der Organistin Christiane Sauter-Pflomm aus Mühlacker und Dekanin Elisabeth Hege als Sprecherin. geeignet für die Altersgruppe 4-10 Jahre. Weitere Informationen: im Anhang und unter www.tuebinger-orgelsommer.de à BonusCard-InhaberInnen haben zu allen Veranstaltungen freien Eintritt!

Sommerferien:

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Deutschkurs für künftige Azubis

In einem Deutschkurs, der auf die Ausbildung vorbereitet, sind noch Plätze frei!

Jahresintensivkurs für Azubis und BerufsschülerInnen ab dem neuen Schuljahr 2020/21

VATTER Bildungszentrum, Derendinger Str. 50 72072 Tübingen

Zielniveau B1

20.07.20 bis 28.08.20
Montag bis Freitag, 8:30 Uhr bis 12:45 Uhr

Auskunft bei Frau Hüfner
Tel.: 07071/791079
Mail: tuebingen@bildungszentrum.de
Montag bis Freitag 10:00 bis 15:00 Uhr

Teilnahmeberechtigt sind alle, die keinen Zugang zu den Deutschkursen des BAMF haben (Integrationskurse/DeuFöV).

Ein weiterer Anmelde- und Einstufungstag ist am Donnerstag, 16. Juli, um 10:00 Uhr in der Derendinger Straße 50, 72072 Tübingen.

Näheres siehe auch hier (Seite 5). Ein Flyer ist hier verfügbar.

Aktuelle Informationen der Beauftragten für Bürgerengagement der Stadt Tübingen

Themenübersicht

1. Aktuelles zur Corona-Pandemie

  • Hilfspaket für Vereine und Organisationen
  • allgemein, für Vereine, Kinder- und Jugendarbeit und Kulturschaffende

2. Fortbildungsangebot „Fit fürs Engagement“

3. Zehn Jahre Fairtrade-Stadt Tübingen

Themen im Einzelnen

1. Aktuelles zur Corona-Pandemie – allgemein, für Vereine, Kinder- und Jugendarbeit und Kulturschaffende

Hilfspaket für Vereine und Organisationen I

In einer aktuellen Pressemitteilung des Sozialministeriums BW wird auf das neue Förderprogramm hingewiesen. Damit insbesondere kleine Vereine und zivilgesellschaftliche, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind und trotz etlicher Hilfsmaßnahmen von Bund und Land nicht leer ausgehen, unterstützt sie die Landesregierung mit 15 Millionen Euro. Ab August steht die Förderung voraussichtlich zu Verfügung, max. 12.000 Euro pro Verein und Organisation. Das Geld muss nicht zurück gezahlt werden. Die Mittel sollen zur Deckung von Fixkosten, für seit 11.3.2020 coronabedingt entgangenen Einnahmen wie Eintrittsgelder, Spenden oder Einnahmen aus Veranstaltungen, dienen. Bevorzugt werden gemeinnützige Vereine und Organisationen im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration berücksichtigt. Sofern Finanzmittel vorhanden sind, steht das Programm grundsätzlich auch anderen ehrenamtlich getragenen gemeinnützigen Vereinen offen. Das Land will damit das bürgerschaftliche Engagement würdigen und die aufgebauten Strukturen stützen und verstetigen.

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Der Runde Tisch Gesundheit pausiert vorläufig

Trotz vieler seit langem sichtbarer Aufgaben, die der Runde Tisch Gesundheit bearbeiten könnte, wird dessen Arbeit erst einmal nicht weitergehen. Das liegt an der zunehmenden Überlastung der hauptamtlichen Kolleg*innen, die ihn über fast 5 Jahre hinweg getragen haben. Die Corona-Krise hat viel verändert.

Falls sich die gesundheitliche Gesamtsituation, mit der wir alle in Zukunft zurechtkommen müssen, stabilisiert und keine zweite Infektionswelle im Entstehen begriffen ist, stellt sich die Frage der Weiterarbeit dieses Treffpunkts möglicherweise neu. Die Koordination müsste dann aber auch neu geregelt werden.

Die Kosten der Krise werden zur Verteilung anstehen. Die ganze Gesellschaft wird sich auf Härten ungeahnten Ausmaßes einstellen müssen, vor allem finanziell. Die Geflüchteten dürften von den Folgen der Pandemie in besonderer Weise betroffen sein. Je nachdem, wie überzeugend der Staat die zu erwartenden Härten durchsetzen und gleichzeitig die Ärmsten vor einer weiteren Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage schützen kann, werden diejenigen, die ohnehin in prekären Verhältnissen leben, unter die Räder kommen oder auch nicht. Wird unsere Gesellschaft, unser Staat, ganz allgemein und hinsichtlich der  Geflüchteten im Besonderen noch solidarisch handeln können? Aus der Mitte der Gesellschaft heraus bildet sich bereits ein Wutbürgertum, das ohne erkennbare politische Konzeption nur noch seine eigenen Interessen kennt und zur Durchsetzung bringen will.

Ansprechpartnerin im Themenbereich Trauma und posttraumatische Belastungsstörungen bei Geflüchteten ist auf ehrenamtlicher Seite weiterhin Monika Petersen.

Monika Petersen

Einladung des Flüchtlingsrats BW zur digitalen Veranstaltungsreihe 4. bis 11. Juli 2020

Liebe Interessierte,

wir möchten Sie zu unserer digitalen Veranstaltungsreihe vom 04.07. bis 11.07.2020 einladen. Ohne Infektionsgefahr können Sie von zu Hause aus spannende Veranstaltungen mitverfolgen und online Ihre Fragen stellen. Es wird drei Vorträge und drei Workshops zu flüchtlingspolitisch brisanten Themen geben:

  • 4.7.2020 14.00-15.30 Vortrag: Situation auf den griechischen Inseln
  • 4.7.2020 16.00-17.30 Vortrag: Geflüchtete in Zeiten von Corona
  • 7.7.2020 19.00-21.00 Arbeitsgruppe: „Grenzen überwunden – auf Barrieren gestoßen: Geflüchtete mit Behinderung“
  • 8.7.2020 19.00-21.00 Arbeitsgruppe: „Mitwirkungspflichten“
  • 9.7.2020 19.00-21.00 Arbeitsgruppe: „Herausforderungen bei der Registrierung von Neugeborenen“
  • 11.7.2020 16.00-17.30 Vortrag: Brandherd Nahost und Nordafrika – die Großmächte zündeln, die EU taumelt – wer löscht?
Einladung des Flüchtlingsrats BW zur digitalen Veranstaltungsreihe 4. bis 11. Juli 2020 weiterlesen

Ehrenamtsgeschichten

Liebe, geschätzte Ehrenamtliche!

Wenn ehrenamtliche Arbeit kein Strohfeuer bleibt, das uns enttäuscht und ausgebrannt zurücklässt, dann wird sie als sinnstiftend und unser Leben bereichernd empfunden.

Auch wenn die Arbeit engagierten Menschen wie Ihnen nie ausgeht: vielleicht ist gerade der verordnete Rückzug durch Corona ein guter Zeitpunkt, das Geschaffte und Positive der letzten Jahre zu rekapitulieren und es schriftlich festzuhalten. Und dadurch sichtbar zu machen – für sich und andere.

Wir sind uns sicher, dass viele von Ihnen berührende Erlebnisse mit Geflüchteten in sich tragen, die andere beflügeln und anspornen. Um den Spielraum, den wir haben auszuschöpfen und die Welt in unserem Wirkungsbereich und nach unseren Möglichkeiten, besser zu machen. Wir haben all den Schreckensnachrichten, die wir täglich hören oder sehen, durchaus schöne Erlebnisse entgegenzusetzen!

Wir wünschen uns, dass Sie diese Geschichten aufschreiben. Nicht in einem ausschweifenden Roman oder Tatsachenbericht, sondern als kleine Miniaturen, als beseelte Bilder von Situationen oder Menschen. Es geht um berührende, ganz persönlichen Erlebnisse. Diese wunderbaren Perlen würden wir sammeln und als Sonderausgabe von Tünews INTERNATIONAL abdrucken.

Gerne können Sie Ihre Geschichte auch unserer Hilfsautorin erzählen und diese schreibt sie für Sie auf.

Als gemeinsames Dankesfest für alle Engagierten schwebt uns eine “Fahrt ins Blaue” mit dem Bus vor. Ein Ausflug der das Netzwerk Ihrer Arbeit, das sich über dem ganzen Landkreis ausbreitet, im wahrsten Sinne des Wortes er”fahr”bar macht. Wichtiger Teil unseres Programms soll darin bestehen, dass einige von Ihnen an den verschiedenen Stationen ihre Geschichten vortragen. Tünews und die Presse werden uns begleiten.

Unseren Wunschtermin im Oktober diesen Jahres ist derzeit mit großem Fragezeichen versehen. Sobald die Lage sich ändert, dies ist jedoch nicht absehbar, werden wir in der Planung fortfahren und Sie auf dem Laufenden halten! In der Zwischenzeit freuen wir uns darauf, dass Sie Teil dieser – zunächst schriftlichen – „Expedition“ werden.

Melden Sie sich in den kommenden Wochen telefonisch oder per E-Mail bei uns zur Interessenbekundung. Schicken Sie Ihre Geschichte oder fragen Sie bei Frau Hahn nach der Hilfsautorin an. Mehr Infos zu den Formalitäten.

Wir sind gespannt auf viele schöne, herzliche und persönliche Geschichten – und auf den persönlichen Austausch darüber.

Wir wünschen Ihnen von Herzen erfüllende und warme Ostertage. Vielen Dank für ihr Engagement und ihren Einsatz, die Sie, das nehmen wir täglich wahr, auch jetzt aufrecht erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Hanna Hahn und die Tünews INTERNATIONAL- Redaktion (LRA), Beate Ulmer (Stadt Tübingen), Pia Kuhlmann und Anne Judersleben (Diakonie), Nina Weber (Caritas)

Tel.: 07071 207- 6123
h.hahn@kreis-tuebingen.de

Newsletter des Flüchtlingsrats BW vom 11.6.2020

Der „Corona-Newsletter“ des Flüchtlingsrats BW ist in voller Länge hier abrufbar. Einige Punkte sollen aber auch an dieser Stelle nochmals aufgelistet werden:

Abschiebungen aus BW während der Corona-Krise

In Baden-Württemberg finden auch während der Corona-Krise und trotz erheblicher Reisebeschränkungen zum Zweck des Infektionsschutzes Abschiebungen statt. Der Flüchtlingsrat kritisiert, dass Abschiebungen entgegen aller gesundheitlicher Gefahren, ausgelöst durch das Jahrhundertereignis der Corona-Pandemie, unbedingt vollzogen werden. Das gefährdet die Betroffenen und steht im krassen Gegensatz zu all den staatlichen Einschränkungen gegen die Ausbreitung des Virus. Weiterlesen …

Corona in Gemeinschaftsunterkünften: Behörden haben RKI-Empfehlungen ignoriert

Die Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts, über die das ARD-Hauptstadtstudio berichtet, liegen den zuständigen Behörden auf Bundes- und Landesebene seit Wochen vor. Sie decken sich in weiten Teilen mit den Forderungen von Pro Asyl und von den Flüchtlingsräten. Ausdrücklich formuliert das RKI: „Zudem müssen die gesetzlichen Kontaktbeschränkungen des Bundes und der Landesregierungen, die als Maßnahmen gegen eine Ausbreitung der COVID-19-Pandemie in Deutschland gelten, für Menschen in GU umsetzbar sein.“ Dagegen wird nicht nur in den Erstaufnahmeeinrichtungen verstoßen, in denen nach wie vor hunderte von Menschen in Mehrbettzimmern untergebracht werden und sich teilweise mit einem ganzen Stockwerk die Sanitärräume teilen, sondern auch in etlichen kommunalen Gemeinschaftsunterkünften. Weiterlesen …

Hohes Infektionsrisiko in Gemeinschaftsunterkünften

Das Kompetenznetz Public Health COVID‐19 hat eine Studie zu SARS‐CoV‐2 in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete veröffentlicht. Die Studie fasst die Erkenntnisse aus verschiedenen Einrichtungen zusammen, in denen es Virus-Ausbrücke gegeben hat. Zu den Kernaussagen gehören, dass das Ansteckungsrisiko in solchen Unterkünften grundsätzlich sehr hoch ist, wobei es Unterschiede zwischen verschiedenen Einrichtungen gibt. Kollektivquarantäne hat laut Studie keine messbaren Vorteile gegenüber anderen Strategien und erhöht das Infektionsrisiko für andere nocht nicht infizierte Personen in der Einrichtung. „Die Unterbringung von Geflüchteten sollte grundsätzlich coronaschutzkonform erfolgen, d.h. möglichst dezentral bzw. bei zentralen Einrichtungen möglichst in Einzelunterbringung in kleinen Wohneinheiten, damit bei Auftreten eines Falls eine rasche Ausbreitung vermieden wird und eine adäquate Kontaktnachverfolgung möglich ist“, so eine weitere Kernbotschaft der Studie. Zur Studie

Quarantäneanordnungen in Zeiten der Corona-Pandemie

Da in vielen Bundesländern, wie auch in Baden-Württemberg, nicht nur Einzelpersonen, sondern teilweise ganze Gemeinschaftsunterkünfte bzw. all ihre Bewohnenden unter (Zwangs)Quarantäne gestellt wurden, sind Fragen der Rechtmäßigkeit und Rechtsgrundlagen dieser Anordnungen vielerorts aufgetaucht. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen hat einen hilfreichen Kurzüberblick zu Quarantäneanordnungen in Zeiten der Corona-Pandemie erstellt. 

Stellungnahme Zugang zum Internet in Gemeinschaftsunterkünften

Anja Lederer, Rechtsanwältin, hat eine gutachtliche Stellungnahme zum Anspruch auf kostenfreien Zugang zum Internet in Unterkünften für Geflüchtete veröffentlicht. In dieser kommt Sie zu dem Schluss, dass geflüchteten Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften unter verschiedensten rechtlichen Gesichtspunkten ein Anspruch auf kostenfreien Zugang zum Internet zusteht. Anja Lederer hat unter anderem die Arbeitshilfe „Grundrechte für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften“ der Antidiskriminierungsberatung Brandenburg und Opferpersepektive e.V. verfasst.

Handyauslesung durch das BAMF bei Asylsuchenden

Seit 2017 sammelt das BAMF routinemäßig Daten aus elektronischen Geräten von Asylsuchenden, die im Asylverfahren keinen Pass vorlegen können. Das soll helfen die Identität der Geflüchteten zu klären. Dieses Vorgehen wird vielfach kritisiert  und nun unterstützt die Gesellschaft für Freiheitsrechte drei Geflüchtete, deren Daten ausgelesen worden sind, um eine gerichtliche Überprüfung der staatlichen Praxis herbeizuführen. Weiterlesen …

Arbeitspapier: Kommunale Aufnahmen von Flüchtenden

Das Arbeitspapier beschäftigt sich mit der Stärkung von kommunaler Mitbestimmung bei der Aufnahme Schutzsuchender, dem Zusammenspiel von Aufnahme und Infrastruktur (der finanziellen Ausstattung von Kommunen) und dem solidarischen und selbstbestimmten kommunalem Zusammenleben. Die Autor*innen gehören verschiedenen Organisationen an, so ist die SEEBRÜCKE, Humboldt-Viadrina Governance Platform, EKD, Schöpflin Stiftung und Diakonie Deutschland vertreten. Das Papier dient zur Inspiration für alle, die sich für die kommunale Aufnahme von Flüchtenden einsetzen.

Von Politik zweiter Klasse – Niemand darf zurückgelassen werden!

Die Landesflüchtlingsräte, PRO ASYL und die Seebrücken-Bewegung haben am Montag, 11. Mai, in einer Pressekonferenz dargelegt, dass es gerade jetzt gilt, niemanden zurückzulassen und Lager zu schließen – ob in Moria oder Halberstadt. Vertreter*innen der Organisationen berichteten von Problemlagen, Maßnahmen und Perspektiven. Weiterlesen …

Illegale Abschiebungen von Griechenland in die Türkei

Push-Backs an den EU-Außengrenzen sind völkerrechtswidrig. Schon seit Langem kritisieren Menschenrechtsorganisationen, dass es insbesondere an der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei zu solchen Abschiebungen ohne eine Prüfung im Asylverfahren kommt. Von offizieller Seite wird das regelmäßig dementiert. Eine Recherche der Deutschen Welle legt nun neue Beweise für diese Praxis illegaler Abschiebungen vor. Sie hat mehrere Betroffene in der Türkei interviwet und kommt zu dem Ergebnis, „dass Push-Backs an der griechisch-türkischen Grenze ein festes Muster geworden sind.“